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Depression besiegen – der Ausweg aus der Depression

Was tun, wenn dich das schwarze Loch zu verschlingen scheint? Wenn deine Motivation im Keller ist, wo sich Kisten voller ungelöster Probleme und liegengebliebener Träume so hoch stapeln, dass du gar nicht mehr weißt, wo du anfangen sollst aufzuräumen? Wenn die Welt nur noch grau ist und Nichts mehr eine Bedeutung hat? Wenn du keinen Sinn darin siehst, die Dinge zu tun, die du eigentlich tun solltest?

Zum Glück wirst du in dieser Phase heute nicht mehr allein gelassen. Es gibt heute eine Menge Möglichkeiten, Depressionen zu besiegen. Das Ziel aller Therapien ist klar: raus aus der Depression! Die kleinen und die großen Dinge, die uns tagtäglich begegnen wollen mit Freude angenommen werden. Die Kraft und die Motivation, die eigenen Ziele zu erreichen soll wiederkommen. Das Leben will glücklich gelebt werden und genau dahin soll jede Depressionsbehandlung führen.

Der Weg aus der Depression heraus läuft in drei Schritten ab:

  1. Verstehen
  2. Überwinden
  3. Vor Rückschlägen schützen
  4. Verstehen

Im ersten Schritt muss der Betroffene verstehen, was seine Depression auslöst. Was passiert genau im Körper, im Gehirn und wie kommen diese negativen Gedankenkreise zustande?

Der schwierigste Schritt ist anzuerkennen, dass man Probleme hat. Wir haben gelernt, viele unserer Gedanken und Bedürfnisse nicht ernst zu nehmen, weil sie sich „nicht gehören“. In der Schule, im Freundeskreis und im Job muss man funktionieren. Immer, wenn man versucht, aus alten Gewohnheiten auszubrechen und neuen Impulsen zu folgen, wird man von allen Seiten zurückgehalten. Das ist zwar kein böser Wille, führt aber dazu, dass wir irgendwann aufhören, neue Dinge zu probieren. Wir hören auf, offen und ehrlich zu leben, da wir damit bei den Menschen, die uns Halt geben, anecken. Das ist jedoch genau der Grund, warum sich eine Depression überhaupt erst entwickeln kann.

 

 

 

 

Die wichtigsten Antworten, die in diesem Schritt gefunden werden müssen:

Habe ich das Gefühl, komplett ehrlich sein zu dürfen?

Tue ich die Dinge in meinem Leben mit Freude?

Fällt es mir leicht, liebevoll mit mir selbst umzugehen?

Denn ich kann es aus meiner eigenen Depression von früher bestätigen:

Depression ist weniger eine „Krankheit“, als mehr ein Signal deines Körpers, dass du nicht DEIN Leben lebst.

 

 

 

 

  1. Überwinden

Wenn man verstanden hat, wie die eigene Depression ausgelöst wird, kann man anfangen, den Weg heraus zu gehen. Der endgültige Weg zu einem Leben frei von Depressionen ist nicht von heute auf morgen gegangen. Es ist ein Prozess, in dem man viele neue Erfahrungen machen und bewusster Leben muss.

Man muss sich bis zu diesem Zeitpunkt aber nicht einfach nur ausgeliefert fühlen. Es gibt verschiedene Techniken, die immer wieder eine kurzzeitige Verbesserung des Gemüts zur Folge haben. Erlernbare Techniken, mit denen man die eigenen Gefühle und Gedanken für kurze Zeit manipulieren kann, ohne seiner endgültigen Heilung dabei im Weg zu stehen. Die, für Depressionen, wirksamsten dieser Techniken habe ich in ein Extra-Modul des Depressions-Coach, meinem Online-Kurs gegen Depressionen, gepackt. In meinem Blog schreibe ich zusätzlich über die Lösungen für spezielle Situationen, denen man während eines seelischen Tiefs begegnet.

Psychotherapie (speziell Verhaltenstherapie) und Medikamente können hier auch eine wertvolle Unterstützung sein.

In diesen Artikeln findest du übrigens weitere, sofort anwendbare Methoden, um depressive Phasen zu überwinden:

 
 
 
 
 
 
Vor Rückschlägen schützen

Um endgültig frei von Depressionen zu werden, muss man lernen, das eigene Leben echt zu leben. Ehrlich und selbstbestimmt. Die Methoden aus dem zweiten Punkt können zwar kurzzeitig helfen, ihre Wirkung lässt aber meist ziemlich schnell wieder nach. Man muss sie anfangs immer wieder durchführen. Um tatsächlich nie mehr depressiv und abhängig von Medikamenten, Psychotherapie oder anderen Techniken zu werden, muss man lernen, das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen (Disziplin) kann man lernen! Ein erfülltes Leben kann einem niemand anderes geben. Es muss von Jedem selbst gelebt werden. An welchen Faktoren man dabei besonders arbeiten sollte, fasse ich gerne unter Innerer Stärke zusammen.

 

 

 

 Der LFS-REPOSE bietet Frequenzen an welche sich unterstützend auf Erholungsphasen auswirken können

und somit zu einer Verbesserung der

Gesamtsituation führen können.

 

Zum Shop

 

 

 

Copyright © 2017 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei der Marketing Solutions Europe Ltd..

Bildnachweis: Fotolia / Shutterstock /Getty Images/stock photos/Pixabay/imgur

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung der Marketing Solutions Europe Ltd. oder des Distributors der Marketing Solutions Europe Ltd. der Firma Ortus Marketing & Consulting darstellen und auch nicht die Meinung anderer Autoren dieser Seite wiedergeben.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Depression

Was ist eine Depression und bipolare Störung, wie verläuft sie und was sind die Folgen? Informationen für Betroffene und Angehörige.

Was ist eine Depression?

Depressive fühlen sich niedergeschlagen, verzweifelt und haben keine Freude mehr an Dingen, für die sie sich zuvor begeisterten. Sie sind oft erschöpft, müde und antriebslos und können trotzdem nicht ein- oder durchschlafen. Das sexuelle Verlangen sinkt, einige verlieren deutlich an Gewicht, manche nehmen deutlich zu. Sie sind weniger leistungsfähig, empfinden auch geringfügige Tätigkeiten als anstrengend, können sich nicht mehr konzentrieren oder entscheiden und grübeln viel. Sie sehen pessimistisch in die Zukunft und fühlen sich wertlos – bis hin zu Todesgedanken und konkreten Suizidplänen oder -versuchen. Manche haben Schuldgefühle. Einige leiden auch an körperlichen Beschwerden wie Magenproblemen oder Kopfschmerzen. In schweren Fällen lassen sie sich gar nicht mehr aufheitern und fühlen sich emotional leer. Sie leiden dann häufig auch an einem Morgentief und bewegen sich entweder besonders langsam oder nervös und fahrig.

Eine chronische Depression (Dysthymie) liegt vor, wenn jemand über mindestens zwei Jahre an der Hälfte aller Tage niedergeschlagen ist und an zwei oder mehr der folgenden Merkmale leidet: Schlaf-, Konzentrations- oder Selbstwertprobleme, veränderter Appetit, Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit.

Ein Sonderfall sind jene Depressionen, die sich mit manischen Episoden abwechseln (bipolare Störung). Kennzeichen dieser mindestens vier Tage währenden Phasen mit übertrieben guter (manchmal auch reizbarer) Stimmung sind ein geringes Schlafbedürfnis, innere Unruhe und Betriebsamkeit sowie ein überhöhter Selbstwert bis hin zu Größenwahn. Die Betroffenen beschäftigen sich übermäßig mit angenehmen Aktivitäten wie Sex oder Einkaufen. Sie sind penetrant gesellig und blind für Gefahren, schmieden unrealistische Pläne, sind geschwätzig, aber leicht ablenkbar und springen schnell zwischen den Themen hin und her. Wer versucht, sie in ihrem Eifer zu bremsen, erntet oft Wut und Ärger.

Wie verbreitet sind Depressionen, und wie verlaufen sie?

Studien zufolge erkrankt weltweit etwa jeder Siebte einmal im Leben an einer Depression – rund 12 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen. Damit ist die Depression die häufigste psychische Störung bei Frauen. Jeder zweite Betroffene erkrankt vor dem 40. Lebensjahr, jeder zehnte mit mindestens 60 Jahren. Eine depressive Phase dauert im Schnitt sechs bis acht Monate. Die Hälfte aller Betroffenen erleidet im Durchschnitt nach fünf Jahren einen Rückfall, jeder dritte erholt sich ohnehin nur teilweise. Einen schwereren Verlauf erleben vor allem Frauen sowie diejenigen, die schon in jungen Jahren das erste Mal erkrankten, die genetisch vorbelastet sind, viele Konflikte sowie wenig Unterstützung erfahren oder an weiteren psychischen oder körperlichen Erkrankungen leiden.

 

Wie entstehen Depressionen?

Forscher nehmen an, dass verschiedene Faktoren zusammenwirken – wie genau, ist noch nicht geklärt.

Familie: Es gibt eine genetische Veranlagung für Depressionen. Das haben Vergleichsuntersuchungen von eineiigen und zweieiigen Zwillingen gezeigt.

Biologie: Forscher haben bei Depressiven biologische Besonderheiten gefunden, zum Beispiel Funktionsstörungen von Hirnbotenstoffen, die mit Energieverlust und Freudlosigkeit einhergehen. Weil Depressive schon früh am Morgen das Stresshormon Cortisol ausschütten, schlafen sie schlechter und wachen häufig früh am Morgen auf.

Kommunikation: Einigen Depressiven – nicht allen – mangelt es an praktischer sozialer Kompetenz. Sie sprechen leise und monoton, schauen ihrem Gegenüber nicht in die Augen, klagen viel oder äußern vorwiegend negative Ansichten und Erwartungen.

Lernen: Nach Meinung vieler Forscher liegt eine Ursache von Depressionen darin, dass die Betroffenen in der Kindheit häufig Verluste erlitten haben. Wer auf etwas verzichten muss, das ihm wichtig ist, verliert einen positiven Verstärker und zieht sich deswegen zurück – man spricht von erlernter Hilflosigkeit. Außerdem entwickeln Kinder auf diese Weise negative Gedanken über sich und die Welt. Das äußert sich später etwa darin, dass Depressive sich meist selbst die Schuld geben, wenn ihnen etwas Schlechtes widerfährt. Erfolg empfinden sie dagegen nicht als eigenes Verdienst.

Stress: Vor allem bei Menschen mit chronischen Depressionen finden sich oft schlimme Kindheitserlebnisse. Aber auch als Erwachsene erleben Depressive häufiger psychosozialen Stress als andere Menschen. Eine solche Belastung (Scheidung, Kündigung, Krankheit) kann Erinnerungen an Kindheitserlebnisse hervorrufen. Das kann eine Depression auslösen, weil die Betroffenen in einen Teufelskreis geraten.

Teufelskreis: Wenn eine belastende Erfahrung reaktiviert wird, beispielsweise durch einen drohenden oder tatsächlichen Verlust, erlebt der Betroffene eine undifferenziert negative Stimmung. Dann achtet er zunehmend kritisch auf sich selbst, und negative automatische Gedanken setzen ein. Dadurch blockiert er sich selbst, zieht sich zunehmend zurück und verpasst so weitere positive Erlebnisse. Das stimmt ihn weiter negativ – ein Teufelskreis beginnt.

Was sind die Folgen?

Die Konsequenzen für das Privat- und Berufsleben hängen sehr von der Schwere ab: Manche Depressive verlassen nicht einmal mehr ihr Bett und verlieren dadurch Freunde und Arbeit. In anderen Fällen fällt die Depression kaum auf.

Mehr als drei Viertel entwickeln zusätzlich eine weitere psychische Störung, darunter vor allem Angst- und somatoforme Störungen sowie Abhängigkeit von Alkohol, Drogen oder Medikamenten. Jeder zweite Betroffene hat Selbstmordgedanken, und mindestens die Hälfte aller Suizide geht auf eine Depression zurück

Quelle: Spektrum.de
 
 
 
Den LFS-REPOSE als untersützende Maßnahme
 
 

 

 

 

Programmbereich 1 – Theta Bereich (4 – 7 Hz) Meditation

Die Anwendung des meditativen Frequenzbereiches kann auf verschiedene Weise erfolgen.

1. Gezielte Meditation:

Für Menschen, die regelmäßig durch Meditation ihre innere Ruhe und Einklang mit sich selbst suchen, oder dem Stress des Alltages entgegenwirken, kann der LFS Repose gezielt während dieser Phasen eingesetzt werden, um mit dem Meditationsprogramm den Körper beim Erreichen des meditativen Zustandes zu unterstützen.

 

2. Dauerhafte Anwendung:

Trotz oder gerade durch tagtägliche Belastung durch Stress und permanenten Zeitmangel ist es vielen Menschen nicht möglich, ihren Ausgleich in der Meditation zu finden. Die Freizeit wird immer geringer und wenn vorhanden auch dann immer hektischer. Aus diesem Grund kann das Tragen des LFS Repose mit aktivierten Meditationsfrequenzen permanent dem Stress durch die beruhigenden Frequenzen entgegenwirken. Auf diesem Wege können auch Spätfolgen, wie das Burn-out Syndrom effektiv gelindert werden.


3. Gezielte Meditation durch spezielle Musik unterstützt:

Meditation an sich bedarf langem Training. Ein Training, das sich in vielen Fällen lohnt, doch eine langwierige Sache ist. Der LFS Repose kann hierbei durch seine meditativen Frequenzen eine enorme Hilfe sein, aber auch die richtige Umgebung ist hierbei von enormer Wichtigkeit. Vielen Menschen hilft eine entsprechende Musik zusätzlich bei der notwendigen Entspannung und führt sie in den meditativen Zustand. Sei es zum Einschlafen, zur Stärkung der Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung oder zum Vorbeugen oder Verbessern von psychischen und stressbedingten Erkrankungen. Hierzu empfehlen wir die direkt von uns zu diesem Thema entwickelten "Diamond Waves", die zum einen beim meditativen Entspannen unterstützen, dem Meditierenden aber auch als Zeitmesser für seine Meditationseinheiten dienen.

Programmbereich 2 – Delta Bereich (0,5 – 4 Hz) Schlafunterstützung

Immer mehr Menschen leiden unter Problemen beim Einschlafen oder genereller Schlaflosigkeit. In den meisten Fällen sind dies Probleme stressbedingt und schwer zu beseitigen. Unser stresshaltiges Leben wird immer hektischer und Ruhephasen immer kürzer. Durch das Schlafprogramm des LFS Repose werden speziell die für den Schlaf wichtigen Deltawellen im Bereich von 0,5 bis 4 Hz an den Körper gegeben, die ein schnelles Einschlafen und somit einen ruhigen und erholsamen Schlaf begünstigen können.

Kombination der beiden Programmbereiche:

Besonders effektiv kann der lfs Repose als Kombinationsgerät verwendet werden.

Nach Anwendung des Programmbereichs 1 (Meditationsbereich), drücken sie nochmals auf den Multifunktionsschalter um Programmbereich 2 (Schlafbereich) zu erreichen und behalten das Gerät im Schlaf um. Es arbeitet jetzt im Schlaf Modus und kann so Einschlaf- und durch Schlafstörungen vorbeugen. So können Sie zuerst Ihren Körper und Geist beruhigen, um ihn gleich darauf ein Frequenzfeld zur Verfügung zu stellen, das den Schlaf begünstigen kann.

 
 
 

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Zwei Miniatur-Trommelfelle gehören zu den größten Objekten, die jetzt erfolgreich miteinander quantenverschränkt werden konnten (Illu.).
Copyright: Aalto University/Petja Hyttinen & Olli Hanhirova, ARKH Architects

Delft/Helsinki (Niederlande/Finnland) – Weil sie das die Relativitätstheorie verletzen würde, bezeichnete Albert Einstein die sogenannte Quantenverschränkung – den Zustand also, wenn zwei Elementarteilchen selbst über unvorstellbar weite Entfernungen jeweils und unmittelbar den Zustand des mit ihnen verschränkten anderen Teilchens annehmen – einst als „spukhafte Fernwirkung“. Was von Einstein abgelehnt wurde, kann dennoch experimentell nachgewiesen und für die Teleportation von Information genutzt werden. Während Wissenschaftler diese Verschränkung bislang allerdings nur anhand kleinster Objekte wie Atome und Elektronen beobachtet haben, gelang es nun gleich zwei Forschergruppen nun erstmals zwei Objekte miteinander zu verschränken, die fast schon so groß sind, dass man sie mit bloßem Auge sehen kann. Beide Wissenschaftlerteams der Universitäten von Delft und Aalto berichten über Ihre Ergebnisse aktuell im Fachjournal „Nature“.

Das Team um Simon Gröblacher von der Technischen Universiteit Delft (DOI: 10.1038/s41586-018-0036-z) gravierte Strahlen von knapp 10 Mikrometern (0,001 Zentimeter) Länge – also in etwa der Größe eines Bakteriums – in einen Siliziumchip und verbanden beide Strahlen mit einem optischen Faserkabel. Beide Strahlen waren in der Lage zu wie eine angezupfte Gitarrenseite zu oszillieren, zu schwingen. Mittels kontrollierten Laserimpulsen brachten die Forscher dann einen der Strahlen dazu, stärker zu vibrieren als der andere. In einer Messung war es dann aber nicht mehr möglich festzustellen, welcher der beiden Strahlen das Mehr an Energie erhalten hatte. Beide Strahlen vibrierten auf völlig gleich starke Weise – waren also im klassischen Sinn Quantenverschränkt. Der beobachtete Zustand hielt jedoch nur für einen Sekundenbruchteil an.

Die Forscher um den Physiker Mika Sillanpää von der finnischen Aalto University (DOI: 10.1038/s41586-018-0038-x) erzeugten in ihrem Experimenten zunächst zwei Aluminium-Trommelfelle von der Breite eines menschlichen Haares auf einem Siliziumchip und brachten diese dann durch Mikrowellen zu einer gemeinsamen Bewegung: Während das eine Trommelfell also auf- und abschwang, vollführte das andere die genau entgegengesetzte Bewegung. Ebenfalls mittels Mikrowellen untersuchten die Forscher dann die Bewegungen und stellten fest, dass beide Trommelfelle in einem gemeinsamen Quantenzustand waren. In diesem Fall konnte die Verschränkung sogar – abhängig von den Mikrowellen – uneingeschränkt aufrechterhalten werden.

Laut den Wissenschaftlern haben ihre Versuchsanordnungen aber auch konkrete potentielle Anwendungsmöglichkeiten: Während Gröblachers Strahlen derart konzipiert werden könnten, dass sie zu heute schon existierenden Telekommunikationssystemen passen und so im Falle dass der Zustand dauerhaft aufrechterhalten werden könnte, für die sichere Übertragung von Daten genutzt werden könnte, könnten die quantenverschränkten Trommelfelle als extrem leistungsstrake Präzisionsmessinstrumente dienen, da sie auch extrem schwache Signale wie etwa die von Gravitationswellen auffangen könnten. In größerem Maßstab könnten sie zudem zur Überprüfung von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie auf Quantenebene Anwendung finden und so die klassische mit der Quanatenphysik verbinden.

Grundsätzlich stellt sich angesichts der beiden Forschungserfolge nun auch die Frage, wie weit der Maßstab für quantenverschränkte Objekte noch erhöht werden kann?

 

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