EINLEITUNG

 

Als Archetypus oder Archetyp
(griech. Urbild, Mehrzahl: Archetypen) bezeichnet die Analytische Psychologie die im kollektiven Unbewussten angesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster, vergleichbar den platonischen Ideen. Archetypen sind psychische Strukturdominanten, die als unbewusste Wirkfaktoren das Bewusstsein beeinflussen, dieses präfigurieren und strukturieren. Viele der Archetypen beruhen auf Ur-Erfahrungen der Menschheit wie Geburt, Kindheit, Pubertät, ein Kind bekommen, Elternschaft, das Altwerden, Tod. Das tiefenpsychologische Konzept geht zurück auf den Schweizer Psychiater und Psychologen Carl Gustav Jung, der die Analytische Psychologie entwickelte.
 
 
Demiurg
Der Schöpfergott als Geometer: Darstellung aus einer französischen Bible moralisée (ca. 1250, Österreichische Nationalbibliothek)
Der Demiurg (griech. δημιουργός, dēmiurgós = Handwerker, abgeleitet von demos = Volk und ergos = Tätigkeit, also eigentlich der für das Volk tätige) in seiner ursprünglichen Bedeutung ist nach Platons naturphilosophischem Werk Timaios der eigentlich tätige Schöpfergott, der als eine Art Baumeister den gesamten Kosmos als äußeres Abbild der ihm zugrunde liegenden unvergänglichen (platonischen) Ideen erschuf. So brachte er die bestmögliche Weltordnung hervor und ordnete „alles, was sichtbar war und nicht in Ruhe verharrte, sondern sich reglos und ungeordnet bewegte, und brachte es aus der Unordnung zur Ordnung, weil er meinte, dass die Ordnung auf jeden Fall besser sei als die Unordnung.“
 
 
Gnosis
Die Idee des Demiurgen wurde von der spätantiken Gnosis, allerdings in stark verändertem Sinn, wieder aufgegriffen und diente als Erklärung dafür, wie das Böse in die Welt gekommen sei. Zwar wurde der Demiurg als Sohn der Sophia, der Weisheit, angesehen, doch sei seine Weisheit und Güte nicht vollkommen gewesen. Während Gott selbst das absolut Gute und ewig Vollkommene sei, wäre der Demiurg unvollkommen gewesen und hätte dadurch auch nur eine unvollkommene, sündige Welt erschaffen können. Die von ihm geschaffene materielle Welt sei daher, ebenso wie ihr Schöpfer selbst, der Erlösung durch Gott bedürftig. Dieser Demiurgos, von dem die Gnostiker sprachen, ist in Wahrheit, wie Rudolf Steiner einmal gegenüber Gräfin Keyserlingk bemerkte, der junge Ahriman. Bei manchen Gnostikern wird er auch Jaldabaoth genannt oder als Proarchon bezeichnet.

 

 

 

DIE FÄLSCHUNG DES DEMIURG

EINE Explosion? Ein Erlöschen? Ein Atmen, das eine Explosion ist? Schmerz, in jedem Falle. Dieses Atmen erzeugt zunächst Schmerz in einem gerade erschaffenen oder gerade zerstörten, geteilten Organ.

Das Sein, Sat, hat aufgehört, es selbst zu sein. Shakti tritt zum Tanz hervor, um von außen zu schaffen, zu träumen, zu schwärmen. Macht, Gewalt, Wille zur Macht. Auch Maya, Illusion, Magie kommt von Maya, Täuschung.

Obwohl das Sein, Sat, sich unbeweglich, fremd, verhalten haben mag, so hat seine Shak-ti (Shak = Handlung) zu handeln begonnen. "Im Anfang war die Tat". Und ihr Bezauberungs- und Traumtanz wird an irgend einem Punkt (vom fünften Himmel an abwärts?) auf eine böse Gegenkraft stoßen, welche sie in ihren dunklen Netzen, ihren dunklen Umhängen, gefangen hält; sie bemächtigt sich ihres Tanzes, verändert und verfälscht ihn. Und Shakti ist gefangen.

Es ist möglich, daß alles am Anfang nicht mehr als ein Spiel war; oder ein Abenteuer der himmlischen Gnosis, die Erweiterung des Selbst, von Purusha, die Suche nach einem Gesicht, einer noch nicht erreichten Identität.

Denn, woher kam die "pulsierende Idee", die auf die jungfräuliche Gestalt einwirkte, um die Explosion hervorzurufen, das Atmen des Außerkosmischen Eies, das die Ursache des Tanzes von Shakti war?

Und das Meer, der Strom, der aufgerichtete Berg, der Wille zur Macht, der Traum ...? Niemand weiß es, selbst die Götter im höchsten Himmel nicht ... Vielleicht einzig die Dichter, die einstmals auch ihre A-Mada (Geliebte) verloren, wie Para-Shiva, der Ungenannte, der Gelähmte, der Unbewegliche, der Uma-Shakti aufbrechen sah, dort, weit entfernt, in "einer Dämmerung von Wegen, die sich kreuzen", tanzend "auf den Drähten, die Tropfen für Tropfen die Farbe des Monte Meru bleichen."

 

 

DIE KUNST DER FUGE

Uneindringliches Mysterium. Alles, was den Augen des fleischlichen Körpers sichtbar ist, die Erde, die Galaxie, entspricht der vermischten Schöpfung des Demiurg.

An der Grenze dieses Universums geschieht es, daß sich die Teilung des Orphischen Eies, des Phanes, des Erikapayos, des Außer-Kosmogonischen Eros, weiter vollzieht. Der ersten Teilung folgt eine zweite und noch viele mehr.

Wotan und Frigga waren zusammen, Shiva und seine Shakti: ELELLA. Nun flüchten sie in unermeßliche Fernen, jedesmal weiter, in verlorene, nicht mehr bestehende Welten. Denn sie sind in die Schöpfung des Demiurg-Jehova, des Einen ohne Gemahlin, eingedrungen und, in seine Netze verstrickt, werden sie gefangen genommen.

In "WIR. Buch der Auferstehung" wurde ich ermächtigt, das wahre Orphische Hyperboreische Mysterium zu enthüllen.

Eine Kunst der Fuge, orphische Musik. Eine arische, phonetische Kabbala, Zusammenstellung himmlischer Noten.

Wenn ELELLA sich teilt und Ella austritt, gerät sie sehr bald in die Netze des demiurgischen Universums, "tiefer als der fünfte Himmel".

Und verbleibt dort gefangen. Beinahe gleichzeitig erfolgt die Teilung eines anderen Hyperboreischen Eies: das Ei des ELLAEL. Und nun ist El derjenige, der austritt.Teilung  aus  Gemeinschaftsgeist,  aus  gemeinsamer  A-Mor  (Liebe);  weil  ELLELA  und ELLAEL Kameraden waren.

Die ersten Kameraden der Ewigkeit in einem anderen Kosmos, "jenseits der Sterne". Sterne wie sie selbst. Und wenn sich dies ereignet, wird jemand dort geblieben sein, weit entfernt, weit "hinter den Sternen", das Lied des Kameraden singend, wie am Rande einer Quelle: "Einst wird es wieder helle in aller Brüder Sinn; sie kehren zu der Quelle in Lieb' und Treue hin".

El von ELLAEL geht auf die Suche nach Ella von ELELLA. So kann man sehen, daß in beiden Teilungen jemand zurückblieb, auf die Wiederkehr wartend. (Was Auferstehung bedeutet und schon nicht mehr El noch Ella sein wird, nicht einmal die Wiederherstellung von ELELLA und ELLAEL, sondern WIR).

Die erfolgte erste Teilung in diesem Universum "jenseits der Sterne", wo "die Gesetze andere sind oder es keine Gesetze gibt", mag zum Geist und Zwang die Gnosis gehabt haben, das Streben nach einem Gesicht.

Nach dem Dazwischentreten des Demiurg und seiner Nachahmungen im Reich der Schatten, hat man außer dieses Zwanges einen Kriegsbefehl erhalten und die Helden (Eros), die hyperboreischen Siddhas, sind widerstrebend, zu gegensätzlichen Paaren in das Universum des Demiurg-Jehova eingetreten, um zu kämpfen und die gefangenen Kameraden zu befreien, gleichzeitig die teuflische Schöpfung des Herrn der Finsternis zu zerstören, sie umzuwandeln, verbunden mit der Auferstehung des Vîra.

Das Ereignis kann nur durchschaut werden mit der Vision des antiken Rishi, auch des Dichters  und  Minnesängers.  Es  ist  arische,  pythagoreische  Mathematik,  Hiranyagarbha- Cabda, Sthula-Cabda. Sie sollte in Runen ausgedruckt werden, die von oben nach unten und umgekehrt aufgezeichnet werden; auch von rechts nach links und von links nach rechts. So: ò. Dann würde sie innerhalb eines gefrorenen Feuer-Kreises umlaufen: ↔; bis zur Wiederauferstehung: ò. Wer die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach gehört hat, kann sich das Lesen dieser Ausführung ersparen.

Im hyperboreischen Drama der Teilung von ELELLA und ELLAEL ist man nicht auf der Suche nach der Wiederherstellung eines Androgynus, der in Hyperborea niemals existiert hat, da  jene  Monaden  oder  Purushas  einem  absolut  Männlichen  und  absolut  Weiblichen zugehörten.

Nur, daß sie kein Gesicht hatten. Die Person entbehrte der Persönlichkeit. Hier ist das Ende des A-Mor, nach dem Gang durch das demiurgische Reich des Lebens und des Todes: der  Absolute  Mann  und  die  Absolute  Frau.  Sie  sind  der  Preis  für  den  Kampf  in  der verdorbenen Welt des Demiurgen, wo von hermaphroditen Einen ausgegangen wird und die Illusion des Endes eines Androgynus übergeben wird.

Auf einer alten Abbildung, schreitet ein Pilger von einer kreisförmigen Welt aus, die grün von Pflanzenbewuchs ist, durch eine dort befindliche Öffnung zu einem anderen Universum mit geometrischen Figuren, Zahnrädern, Romben. Er tritt ein oder tritt aus.

So, wie die Divyas das erste Hyperborea verlassen, wenn El und Ella in die demiurgische Schöpfung durch irgend einen  Spalt, durch  die  Fenster-Tür  von  Venus  eindringen,  nehmen  sie  einen  Körper  aus irdischer Materie an, während ihre Körper aus geistiger Materie absterben.

Sie haben jedoch eine Veränderung im tierischen Körper erzwungen, in dem Roboter-Instrument aus Erde, als sie ihn benutzen mußten. Es sind die Vîras, die legendären Helden. Die ersten auf diese Welt im Satya-Yuga, dem Goldenen Zeitalter, gekommenen Divyas, erbauen ihr Zweites Polares Hyperborea in Erinnerung an das Erste.

Am Nordpol errichten sie jene Kampfes-Festung und in den folgenden demiurgischen Zeitaltern umgeben sie sie mit dem Band, das sie unsichtbar machen wird, denn einige Divyas wurden schon besiegt und haben sich mit den Töchtern der Menschen, des Tier-Menschen, vermischt. Andere Siddhas haben Verrat geübt und sind dazu übergegangen, an dem Plan des Demiurg-Jehova mitzuarbeiten.

Es sind die weißen Verräter. Und Pindaro wird bestätigen können, daß Hyperborea unerreichbar ist.

Nur seine Reste wird man im Nordmeer sehen. Jene Welt ist untergegangen als sich die Vermischung der Divyas ereignete. Die synchronische Katastrophe hat sich überstürzt. Und der Vîra, jener mit den Töchtern der Menschen vermischte Held, verliert immer mehr die Minne, die Sehnsucht, die Erinnerung an A-Mor, zugleich mit der Reinheit seines Blutes.

Der hyperboreische Vîra bleibt ein Gefangener des Planes des Demiurg, des höllischen Plagiats des Herrn der Finsternis, seiner Involution und Evolution, wo sich alles innerhalb einer archetypischen Idee-Gestalt erfüllt; in Wiederholung ad infinitum (ins Unendliche) eines selben Welt-Schemas.

Teilungen nach Teilungen, Explosionen, Ausatmungen und Einatmungen, wie in jenen chinesischen Teedosen, in denen man immer die gleiche Dose in einer anderen malte, und eine weitere, immer kleiner werdende, bis man sie aus den Augen verliert.

Im Samen war alles bereits vorherbestimmt.

Was innen ist, ist außen, was oben ist, ist unten. Die Einbildungskraft des Demiurg ist nicht unbegrenzt. Seine Energie nicht unendlich, wie es Nietzsche sah. Deswegen wendet sich alles, kehrt wieder, wiederholt sich.

Doch am Rande dieses Universums hat sich das Hyperboreische Drama erfüllt. Und wenn ELELLA sich teilt (oberhalb des fünften Himmels?) und Ella jene Schritte eines Ewigkeits- Tanzes tut, diese Grenzen überschreitend, verbleibt in Ella etwas von ELELLA wie eine Seelen-Erinnerung, das sich manchmal konstelliert. Dasselbe wird mit El geschehen, der eine Seelen-Erinnerung von ELLAEL bewahrt. Ist dies das Anima und das Animus von Jung?

Wenn es El in Äonen Zeiten gegeben ist, mit Ella zusammenzutreffen, wird El es wissen, denn in seinem Inneren wird sich etwas entflammen; jenes Embryo der Seelen-Erinnerung, dem er ein Gesicht geben wird, das des irdischen Körpers von Ella, wenn er fähig ist, sie mit dem Magischen A-Mor zu lieben, das man im Polaren Hyperborea, im Satya-Yuga, lehrte, somit den Sohn der Minne, der Sehnsucht und der Erinnerung an ELELLA gebärend.

Der Sohn des Menschen.

Sehr oft wird es ihm gelungen sein sie zu finden, während des Pilgerns durch die Runden der Ewigen Wiederkehr, mit dem gleichen Gesicht, ohne sofort zu wissen, daß es Ella ist, bis die Note in ihrer ursprünglichen Reinheit schwingt und das Gesicht für immer fixiert ist durch die Sehnsucht und die Beharrlichkeit, mit der El es erträumt und erfunden hat: seine Nicht Vorhandene Blume, die angesehene Sache, schon am Rande eines Schiffsbruches und der völligen Verzweiflung. Dann wird es nur noch eine Ella für El und einen El für Ella geben im Kampf aller Welten, der Sonnen und der Erden.

Oh, Götter!, vielleicht findet sich hier der tiefste Grund des ganzen Mysteriums jenes Hyperboreischen Dramas der Trennung.

Jene Seelen im Nebel; absolut männlich eine, absolut weiblich die andere. Sie besaßen keine Gesichter. Nur eintretend in die vermischte und verdorbene Welt des Herrn der Finsternis, um zu kämpfen, nur sich wiederfindend und - liebend, werden sie diese Welt verwandeln und als Preis ein Gesicht erhalten.

Die Absolute Eigenart, die Wiederauferstehung: WIR.

 

 

 

Der Held, der Vîra, hat sich in den totalen Menschen verwandelt; mehr als ein Divya: ist es ELLELLA. Und hat es möglich gemacht, daß seine Ella, seine Walküre, seine A-Mada (Geliebte), wieder aufersteht. Wie auch ELLAEL, die Absolute Frau. In Venus. Es sind die Könige des Gral

 

Als  Helden  sind  sie  in  ein  Universum eingedrungen,  in  dem die  "Toten  ihre  Toten begraben", es wagend, ihre Unsterblichkeit im Traum und im Vergessen des Samsara, des Avidya,  zu  verlieren,  kaum,  daß  es  zwischen  diesen  verstreuten  Funken,  erfunden  vom Demiurg, Versuche von Idee-Gestalten, Tier-Menschen, Robotern, Stern-Maschinen, gibt.

Und sie sind noch tiefer gesunken als sie die rassische Sünde begingen, ihr hyperboreisches Blut mit dem der Sudras-Töchter der Erde, der Tier-Menschen, zu vermischen.

Ihr Kampf hat sich nun noch dramatischer entfaltet, schwieriger, verzweifelter, als sich der Weiße Verrat ereignete und einige  hyperboreische  Siddhas  zum  Feinde  überliefen, ihr Bluts, vermischend.

Sie schafften es, an ihren Entwicklungsbetrug zu glauben. Sie sind diejenigen, die den galaktischen Plan wieder aufleben lassen und mit Jehova und seinen Hierarchien von Manus und den teuflischen Äonen zusammenarbeiten, mit ihren Archetypen,  ihren  Kirchen  und  Organisationen,  ihren  Demokratien,  ihren  Komintern.  Sie stoßen die Illusion, den Alpdruck, mit erneuter Kraft in einen bleiernen Abgrund.

Wenn der hyperboreische Vîra jedoch siegt, weil er zu seinem Sinnbild die "Ehre, die Treue heißt" machte, wird er nicht nur seiner Seele ein Gesicht gegeben haben, sondern auch diesem Jemand, der wie am Rande einer Quelle wartend zurückblieb, sich wieder eingliedernd, ohne aufgesaugt zu werden, um für immer aus der Welt der Archetypen und der Idee-Gestalten herausgehen zu können und weiter hinüber zu gehen, zu einem nicht geträumten Traum, nicht einmal von dem größten Pilger der Sehnsucht. Er wird den Demiurg Jehova und seinen Hof von "weißen Verrätern" besiegt haben, seine Schöpfung, sein Plagiat, umwandelnd.

Und es werden Tränen fließen von der Quelle von Castalia, bei welcher der Krieger, der Große Vorfahre, auf die Wiederkehr und die Auferstehung der Helden wartend zurückblieb. Nun hat El auch Augen und ein Gesicht. Augen und Gesicht einer verwandelten Erde.

Wir sagten es: In "Die Kunst der Fuge" von Bach kann man dies alles viel besser hören.

 

 

DIE GÖTTER, DIE HELDEN

Wiederholen wir: nach der Teilung von ELELLA und ELLAEL, während El und Ella sich über Sterne und Konstellationen entfernen, wo sich die illusorische Äußerung des Demiurg wieder bildet und in der Ideen-Gestalt wiederholt, in den unendlichen Paaren der Gegensätzlichkeit, denn auf größere Entfernung von der ersten Atmung nimmt die Zahl zu, bis sie im Kali-Yuga unzählbar ist, wird die hyperboreische Minne heiratsfähig. Jedesmal dichter und düsterer prägt der Demiurg die ausgeschnittenen Formen auf seine Mineralien, Pflanzen, Tiere und Affen- Menschen. Ohne die Hilfe der verräterischen Divyas, des Niederganges und der Vermischung vieler anderer, wäre er nicht in der Lage gewesen, seine Roboter-Golem mit Energie und Gewissen auszustatten. Der Demiurg mobilisiert seine archetypischen, himmlischen Legionen gegen den hyperboreischen Held, um zu verhindern, daß er diesen "nicht geträumten Traum, nicht einmal von dem größten Utopisten" erfüllt.

Gemäß der Abnahme des Erlöschens, die Energie verringernd, erhöht sich die Menge mit der Dichte.

Es ist die gewöhnliche Welt des Demiurg-Jehova. Es gibt hyperboreische Götter und Göttinnen, Divyas, die es wagen, so tief zu sinken, um ihr Siegel schmerzhaft in dieses demiurgische Plasma zu drücken, in dieses von ihnen nicht erzeugte Erlöschen, in diese Maya, die sie umzukehren, zu verwandeln versuchen, während sie gleichzeitig suchen, was ihnen abhanden gekommen ist.

Hyperboreische Götter, so weit unten verkörpert, so düster, die manchmal die Erinnerung an den Ursprung, an den Grund ihres heldenhaften Abenteuers im Kampf, in der Vermischung mit den Kindern der Menschen, im Kontakt mit den Tieren, den Mineralien und Pflanzen, verdorben durch den Demiurg, verloren haben. Die Roboter, die Er formte.

Hier ist es, auf diesen dunklen Ebenen der Äußerungen, in den Zeitaltern, in welchen die Zeit wie ein Fluß kreist, wo der hyperboreische Held, der himmlische Mann, den Herrn der Finsternis   besiegen   kann,   unsterblich   werdend,   wenn   er   seine   Ella   zurück   gewinnt.

Auferstehen, wieder geboren werden, ein Aryer werden. Denn nur hier ist es ihm möglich, sich doppelt zu vermählen, innerhalb und außerhalb seiner Seele, ihr das Gesicht aus Fleisch zu geben, das in Vraja unsterblich ist, mit dem Vril, wenn der Sohn des Menschen gebiert. Nur hier wird sich der Vîra personifiziert haben, Sich-selbst bewußt werden, die Absolute Eigenart erreichend.

Der Sadhaka und seine Yogini, vereint und getrennt für immer, ELELLA und ELLAEL von neuem, aber mit dem Gesicht der beiden Absoluten Mann und Frau, Kameraden, Liebende, ausgeschieden, schon entschwunden aus dem Kreis der Kreise. Bei jenem, der wartend an der Grenze der Zeit zurückblieb. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs: die Hagal-Rune: ò. Der Doppelte Morgenstern, die Schwarze Sonne, der Grüne Strahl.

Nur hier auf der Erde ist die Möglichkeit gegeben, diesen Einweihungs-Ritus zu erfüllen, der aus dem Zweiten Polaren Hyperborea, des Satya-Yuga des Goldenen Zeitalters, stammt: die Einweihung von A-Mor, von den Hyperboreischen Magierinnen gelehrt und der die Unsterblichkeit der Absoluten Persönlichkeit schenkt, der Wiedererlangung des Gottes und der Göttin mit einem Gesicht für den Held und seine Walküre.

Nur für die auserwählten Himmlischen, für die Divyas und die halbgöttlichen Vîras ist diese Einweihung von A-Mor möglich, das Ritual des Panshatattva, der Sadhana, die gleichzeitige Handlung, sich innerlich und äußerlich zu vermählen. Dort, im entferntesten Norden - der heute der entfernteste Süden ist - in den Oasen im Eis, im Berg der Enthüllung, bei der Schwarzen Sonne der polaren Mitternacht.

Nur den beiden ersten Kasten (die im polaren Hyperborea nur eine war: Ativarna), ist die zweite Geburt der Einweihung von A-Mor möglich. Nur den Göttlichen und Halb-Göttlichen, die auf dieser Erde im Exil sind. Niemals dem Sudra, dem Chandala, dem Tier-Menschen, der Zahl, der Menge.

Wo treten die hyperboreischen Divyas in diese verfälschte Welt ein?

Wir sagten es: durch das Fenster von Venus. Durch den Morgenstern, Oiyehue, Phosphor, Luzifer. Dort treten Arbaris (Avris) und Allouine ein, auf der Suche ihre Gesichter zu erobern. Wo treten die siegreichen Helden aus, wo flüchten sie aus dem Kreis der Kreise, sich mit der Waffe in der Hand einen Weg bahnend? Durch den Abendstern, Yepun, Esper oder Esperus, der Bruder von Atlas, der Abendliche Stern. Durch Wotan, mit Wotan.

Durch die enormen Zeiträume der Kalpas, Manvantaras und Yugas, ist die Erinnerung des hyperboreischen Helden nur noch ein schwaches Echo, das manchmal wie das Horn Siegfrieds klingt, der im väterlichen Eichenwald tödlich verwundet wird.

Die Erinnerung des Blutes, die hyperboreische Minne wurde beinahe verwischt in den Abgründen des Kali-Yuga.

Deshalb ist das Eintreffen einiger Befreiter notwendig, die hier wie Avatare herabkommen in den kritischsten Augenblicken, im Zwischenspiel des Sandhya oder des Sandhyansa, das sie im Hyperboreischen Yuga der Helden verwandeln. Sie durchschreiten sein Feuer während intensiver und kurzer Perioden, um das Universum des Demiurg zu erschüttern und zu erschrecken. 

Der  Avatar  weckt  die  Erinnerung  des  Hyperboreischen  Blutes,  zerstört  die Schatten des Traumes von Maya, des Samsara, erregt die Seelen der Helden und bringt sie erneut zum Kampfe ihres Großen Krieges.

Tanzend wie Shiva Nataraja, werden sie an ihre himmlische Heimat erinnert, das Erste Hyperborea.

Es ist dies das Opfer des Avatar, sein Abstieg, der hiermit den Seinen helfen will, sein archetypisches hyperboreisches Siegel aus mythischem Feuer in das demiurgische Plasma drückend, für eine ganz kurze Zeit seine menschliche Form annehmend und somit erneuernd; denn mit seiner Verkörperung macht er eine Alchimie der Verwandlung und der Wiederkehr möglich, die Rückkehr seiner treuesten Krieger nach Hyperborea.

 

WIEDERVERKÖRPERUNG, EWIGE WIEDERKEHR, AUFERSTEHUNG

 

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