Die Templer – Eine andere Sicht der Dinge – Teil 3

 

Es kommt  zu einer Auflösung, einem tatsächlichen geistigen Massaker. Bei der Vernichtung der Katharer und der Templer gewinnt man den Eindruck, daß die Menschen nur noch ihrer eigenen Triebhaftigkeit ausgeliefert waren.

Vielleicht auch schon früher, beim Verschwinden der druidischen Zivilisation. Denn die Vorhaben der Katharer finden nur in einem begrenzten Bereiche des Abend- landes Erfüllung und das Phänomen der Templer ist nur ein Versuch, ein Tasten, das die völlige Verwirklichung nicht erreicht.

Es dauert ziemlich  lange, bis der Orden sich schließlich einer zweideutigen Umhüllung entledigen kann, die bei seiner Entstehung angenommen worden war.

Er findet außerdem eine in gefährlicher Weise feindliche Umwelt vor, derer er sich mit Ausflüchten und durch Tarnung erwehren muß. Aber schließlich wird er ebenfalls vernichtet.

Die Templer konnten sich wohl mit der Waffe in der Hand verteidigen, denn sie waren ja die stärkeren, aber sie taten es nicht, weil es ihnen nicht erlaubt war, sich denjenigen, die zu führen sie beanspruchten, mit Gewalt aufzudrängen.

Der Kampf ist für diese wehrhaften Mönche eine Einweihungsaskese, ein Yoga zur Überwachung der inneren Regungen, eine Disziplin der mystischen, magischen Ritterschaft wie bei den Ismaeliten des Iran,  jenes  geheimnisvollen Ordens des Alten vom Berge, der durch die tiefe Bedeutung des Oberimams angeregt wird.

Der Krieg dient hier weder der Eroberung noch der Bekehrung Andersgläubiger, wie man meinen  konnte. Die Templer kämpften aus Pflichtgefühl, kaltblütig, wie bei einer Yogaübung, aus innerer Zucht  heraus und nicht mit der Absicht, die Moslems zu bekehren.

Die mythische Schlacht diente zur Befreiung der Unterirdischen Heiligen  Erde, wobei man  gleichzeitig, ”synchronistischgleichlaufend” die Straßen für die Pilger und für die Wandernden Ritter freihielt.

Auch  die Ismaeliten und die Assassinen kämpften aus Treue  zum Inneren Imam, dem geistigen Führer. „Den geistigen Führer, den Alten vom Berge, zu erkennen, heißt sich selbst zu erkennen.“ „Sei mir treu und ich werde Dich mir gleich machen“, so heißt ihr Grundsatz. Man hat die Templer eines geheimen Abkommens mit den Ismaeliten bezichtigt, abgesehen von den immer wieder aufkommenden Kämpfen.

Für die Templer wurde der Krieg so etwas, wie es in der Bhagavat Gita in bezug auf Arjuna geschildert wird: Krishna gibt ihm den Rat, in dem Großen Krieg des Mahabharatam seine Pflicht, sein Dharma (= Karma) zu erfüllen  und sagt: „Diejenigen, die Du tötest,  sind in mir bereits tot. Du bist nichts weiter als mein Werkzeug.“

Offensichtlich hat es zwischen Templern und Katharern, obwohl sie beide in jenem XIII. Jahrhundert schlimmen Angedenkens nur mit wenigen Jahren Abstand vernichtet wurden, keine Verbindung gegeben. Andererseits gab es anfänglich  enge  Berührungs- punkte mit den Zisterzienser- und den Benediktinermönchen, die bei dem Albingenser- Kreuzzug  gegen die Katharer nicht eingreifen.

Es sind die Dominikaner, die sich mit der Inquisition befassen. Trotzdem aber hält St. Bernhard Predigten gegen die Katharer. Der geistige Urheber des Templerordens sah in den Katharern einen Feind, ohne vorherzusehen, wohin die Templer im Laufe der Zeit gelangen würden. Das hatten sich die klugen Benediktiner wohl auch kaum vorstellen können, obwohl sie es waren, wie ebenfalls die bereits christianisierte Wandernde Ritterschaft, die die Gralsgesänge (hier vom heiligen Gral) niederschrieben. Durch ihre Kenntnis der griechischen Texte gelangen die Benediktiner zu einer Schau, die einen tieferen Einblick in das Geheimnis der Ursprünge erlaubt.

Bedienen wir uns der im Sanskrit vorkommenden Begriffe, der Mantrams, können wir den tiefen metaphysischen Sinn der zwei Swastikas erfassen als das linksdrehende, das für den Buddhismus verwendet wird und sich in der Drehrichtung unserer jetzigen Erde und in Uhrzeigerrichtung dreht, sowie das rechtsdrehende Swastika das im vorlamaistischen Tibet verwendete Zeichen, das sich entgegen der Erddrehung bewegt, gegen die Rückentwicklung im Kali-Yuga. Das linksdrehende ist dasjenige  des Auszuges, des Verlustes des Paradieses und des sonnenhaften Zeitalters; das rechtsdrehende ist das der Wiederkehr. Das erste wird im Sanskrit durch die Keim- silben  Hamsah  (”Ham” und  ”Sah”), das Einatmen und  das Ausatmen im normalen, instinktiven Atmungsprozeß des gewöhnlichen Tiermenschen, des rückentwickelten Pasu.

Das rechtsläufige Swastika wird mit Saham wiedergegeben, der umgekehrten, bewußten, geistigen Atmung des Virya, des halbgöttlichen Helden und des Divya oder vergöttlichten, unsterblichen Siddha.

Saham will ausdrücken: Ich bin Sie: Ersie, Elella,  der Androgyn, der Ganze Mensch mit einem aus Vajra geschöpften, unsterblichen Körper.
Weder das eine noch das andere trifft zu. Beide versinnbildlichen sie tiefe, metaphysische Vorgänge.

Ich habe im Kloster Lambach Nachforschungen angestellt und habe dort ein altes Manuskript gefunden, das in altertümlichem Deutsch geschrieben war. Ich ließ es kopieren und  bat, daß man es mir in neuzeitliches Deutsch übersetzte. Es sind jedoch wahrscheinlich alle Dokumente von großem Wert vorher schon durch  die weggeholt  und in ihre Ordensburgen, ähnlich den Burgen der Templer im Mittel- alter, gebracht worden. Das ist selbstverständlich eine Vermutung, die sich keinesfalls beweisen läßt, denn man hat im Besitze der Organisation keine urkundlichen
Unterlagen gefunden.

 

Das tödliche Geheimnis der Templer

Auch die Templer gelangen schließlich an einen Punkt, an dem sie den Katharern und den  Gnostikern begegnen. Sie entdecken, daß  Christus ein Sonnenwesen ist, das niemals eingekörpert wurde, noch auf Erden gekreuzigt worden ist.

Das Kreuz ist ein schon Pythagoras und Plato bekanntes Sternensinnbild, die beide meinten, daß der Geist in den vier Bereichen gekreuzigt sei. Die Gnostiker erläutern das Sinnbild noch weiter: Das Mineral- und  Pflanzenreich wird von der  nach unten gehenden Senkrechten versinnbildlicht; das Tierreich ist die Waagerechte; denn die Tiere bewegen sich über der Erde mit waagerechter Wirbelsäule; den Menschen versinnbildlicht die aufsteigende Senkrechte; denn er hält seine Wirbelsäule aufrecht.

So ist denn der Geist in der Verstofflichung gekreuzigt worden und er muß  sich abermals zum göttlichen Bewußtsein, zum göttlich  Gewissen, emporschwingen.

Die Rosenkreuzer würden sagen: „Wenn die Rose an dem Ort erblüht, wo die Waagerechte und die Senkrechte sich vereinigen.“ Und  wir würden hinzufügen: Im Manipura- Chakra.

Denn von hier aus nimmt die Verwandlung oder Umbildung ihren Anfang. Das Kreuz der Katharer stellte einen mit offenen Armen dastehenden Menschen dar, als Symbol des gekreuzigten Geistes in seiner irdischen Verstofflichung mit gnostischerInspiration durch seine Ähnlichkeit mit einigen Symbolen des Äons oder Aions, der Ausstrahlung des höchsten Wesens.

Den Menschen im Kampfe um die Rückkehr in seine verlorengegangene Heimstatt, mit über die Wolken hinaus erhobenem Haupte. Der sonnenhafte Christus, der Erzengel Gabriel und sein Bruder vom Unerschaffenen Licht, Luzifer oder Luzi-BEL mit dem Lichte der Venus, der nur die Ankunft der Sonne ankündigt und sich danach still wieder zurückzieht. Die Katharer und die Templer erklärten sich als Anhänger dieses wahren, tiefgeistigen, griechisch-hermetischen, griechisch-ägyptischen, dem Sonnenkult verhafteten Christentums, das von dem jüdisch-semitischen, mondhaft-lunaren, aus Rom verbreiteten Christentum so gänzlich verschieden ist.

Dagegen behauptet Robert Ambeláin, ein Schriftsteller auf dem Gebiete der Freimaurerei, in seinem Buche „Das geheime Leben  des Hl. Paulus“, daß die über dem Kreuze Christi angebrachte Aufschrift INRI dieselbe Bedeutung habe, denn es bedeuten im Hebräischen: I (Iebeschah) – Erde;  N (Nur)  – Feuer; R (Ruah) Luft: I (Iammin) – Wasser.

Nach Meinung dieses Hochgradfreimaurers, der somit Verfechter des orthodoxen Judentums ist, war Saulus-Paulus kein Jude, sondern ein idumäischer Araber, ein Heide, der von Synkretismen Gebrauch machte und die mithraistischen und orphischen Geheimnisse dazu verwendete, das ganze gnostische  Urchristentum von Grund auf zu erfinden.

Man darf außerdem nicht vergessen,  daß sich Paulus beschneiden ließ und daß er gesagt hat: „Jude ist nicht der, der es äußerlich, sondern der, der es innerlich  ist.“ Übrigens sollte in Zusammenhang mit Ambeláin darauf hingewiesen werden, daß die Christenfeindlichkeit der Hochgradfreimaurer, insbesondere in den französischen Logen, vom orthodoxen Judentum, durch die Thora genährt wird, indem es die Logen überwacht und ihnen  Befehle  erteilt.

Man hat auch gemeint, daß INRI bedeute ”Igne natura renovatur integra“ d. h. die Natur erneuert sich gänzlich  durch  das Feuer, nach  einem  Wahlspruch, an dem auch die Katharer Gefallen gefunden haben durften.

Die Templer sagen sich nicht vom Kreuze  los, das ja eines der wichtigsten Symbole ist; sie lehnen nur den menschlichen und irdischen Gekreuzigten ab, an den sie nicht glauben. Nach allem Vorhergesagten war Christus für sie nicht der Sonnenchristus und konnte es nicht sein. Höchstwahrscheinlich hat man in den Ruinen des Tempels Salomos Urkundenvon entscheidender Wichtigkeit entdeckt.

Louis Charpentier denkt an einen nicht gefälschten Flavius Josephus, worin die wahre Identität von Jesus oder Jeshua, des von den Römern Gekreuzigten festgestellt wird.

Robert Ambeláin behauptet in seinem anderen Buch: „Jesus, das tödliche Geheimnis  der Templer“, daß Jesus der ältere  Sohn des Judas von Gamala, des Anführers der fanatischen Sekte der Zeloten war, die versuchte, die Thronfolge, die Dynastie Davids für ihre unmittelbaren Abkömmlinge, d. h. für den Anführer der  Sekte, wiederherzustellen.

Nach dem Tode des Judas von Gamala erhebt Jeshua Anspruch auf den Thron.

Petrus und die anderen Jünger sind in Wirklichkeit seine Brüder und Mitglieder dieser extremistischen Sekte.

Jeshua ist eine rätselhafte Persönlichkeit, hauptsächlich ein politischer Volksaufwiegler, was sein Angriff auf die Händler im Tempel, die an den rechtmäßigen Abkömmling des Hauses David keine Abgaben entrichteten, beweist.

Die Römer kreuzigten nicht aus religiösen Gründen. Sie waren  Heiden, und für die heidnischen Götter gilt der Wahlspruch: „Leben und  Ieben  lassen“, wie mir Nehru einmal sagte. Für die Römer zählten einzig und allein die Volksaufwiegler, die ihre Pax Romana verändern wollten.

Den Jeshua  hat man mit dem Kopfe nach oben gekreuzigt, weil man ihn für einen Missetäter, einen Extremisten und Wegelagerer, wie man heute  sagen würde, für einen Guerillero hielt, der durch Gewaltanwendung – denn er war „nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern den  Krieg“  – etwas wiederzuerlangen sucht, was nach seiner Behauptung ihm gehörte.

Über dem Kreuz ließ die Obrigkeit des Römischen Reiches eine Tafel anbringen, auf der in verschiedenen Sprachen stand: König der Juden. Es sind nicht die Pharisäer, die ihn verurteilen; sie waschen in Wirklichkeit ihre Hände in Unschuld.

Sie gehörten nicht zu ihm, sie lehnten das Vorgehen der Zeloten ab, die ihrer Meinung  nach nur unnötige Schwierigkeiten mit den römischen Behörden verursachten, und sie erkannten ihn auch nicht als ihren König an, geschweige denn als den Messias.

Übrigens pflegten die Juden nicht zu kreuzigen, sondern zu steinigen.

Was den verschie- denen Schriftstellern und Auslegern, die wir erwähnten, als erwiesen zu sein scheint, ist die Tatsache, daß der Mensch Jeshua ein jüdischer  Nationalist war, der keine andere Menschheit im Auge hatte  als die Judenheit der damaligen Zeit, seine Sekte und seine eigenen Interessen, und dessen Anliegen es war, seine ”zionistischen” – wie wir heute  sagen würden – Absichten zu verwirklichen.

Zweifellos war Jeshua ein sonderbarer Anführer, ganz verschieden von seinem Vater, dem Judas von Garnala; er kannte und übte eine Art von Magie aus, um seinen politischen Ehrgeiz und die Bestrebungen seiner Anhänger zu verwirklichen.

Vielleicht hat er sie in Ägypten erlernt. Der zusammen mit  ihm gekreuzigte ”Bösewicht“, der ihm wegen seines Mißerfolges Vorwürfe macht, wäre dann ein ebenfalls im Oliven- garten (Gethsemane) festgenommener Zelot, dort wo Petrus das Schwert zog, denn  die Zeloten waren stets bewaffnet.

Der  ”Bösewicht” wirft seinem Anführer Wirkungslosigkeit seiner Magie vor, die beiden einen schimpflichen Tod am Kreuz  gebracht hatte. 

Ambeláins meint, die beiden ”Räuber” seien in Wirklichkeit bezahlte Söldner gewesen, die als Leibwächter Jeshuas dienten.

Ihre Namen waren Demas und Cystas. Zwei Sikanier. 

Im Augen- blick des Todes  stößt  Jeshua einen furchtbaren Fluch aus, der, von allen dunklen und fürchterlichen Kräften, die im Bereiche des körperlichen Lebens liegen, getragen, sich bis in unsere Tage erstreckt und der vielfach gedeutet und verfälscht worden  ist, den jedoch nur die kabbalistischen Rabbiner der hebräischen Kabbala in seinem  genauen Sinngehalt  kennen dürften.

Der Kaiser Julian, der Abtrünnige, wußte das alles. Leider ließ er im Jahre  362 das Grab Jeshuas in Sarnaria zerstörten.

Und danach bestanden dann allerdings keine Schwierigkeiten mehr, einen Mythos von der Wiederauferstehung und eines körperlichen Aufsteigens gen Himmel, dem gnostischen Pleroma, wie bei den Propheten Enoch und Elias, auszuarbeiten.

Quelle: unbekannte Zuschrift

 

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