Chronobiologie Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen (Teil 2)

Individuell gibt es einen Zeitpuffer, der sich zwischen 23 Stunden und 25 Stunden bewegt und der sich täglich neu nach dem von uns festgelegten Tagesrhythmus eintaktet. Jedem persönlichen Rhythmus wird so täglich der Alltagsrhythmus durch Arbeitszeiten, Termine sozusagen „aufgezwungen“. Um durch zu große zeitliche Disharmonien nicht krank zu werden obliegt es jedem selbst den für sich bestmöglichen Tagesrhythmus zu ermitteln.

Nun gibt es in der Chronobiologie zwei Grundtypen, den so genannten „Morgentyp“ oder Frühtyp (Lerche) und den „Abendtyp“ bzw. Spättyp (Eule). Man hat festgestellt, dass dies meistens genetisch vorgegeben ist. Das wäre bei der Berufswahl zum Beispiel ein Punkt, den man mit in Betracht ziehen sollte. So würde es einem Morgentyp äußerst schwer fallen eine Arbeit im Nacht- oder Schichtdienst anzunehmen; ein Abendtyp tut sich schwer morgens früh aufzustehen. Gerade ältere Menschen können mit der Schichtarbeit Probleme bekommen, weil sie oftmals schlechter kompensieren können und so zu einer inneren Desynchronisation neigen. Hier stehen als Prophylaxe eine richtige Ernährung und ausreichende Bewegung im Vordergrund. Untersuchungen ergaben, dass sich der Mensch ausgehend vom genetisch vorgegebenen Typ nur cirka zwei Stunden in beide Richtungen ohne Probleme zeitlich anpassen kann.

Beispiel Denkleistung, Konzentration und Schmerzempfindung:

Dazu hat man herausgefunden, dass bei sehr vielen Menschen morgens bzw. vormittags das Denkvermögen vor allem für komplizierte Denkvorgänge am Besten ist; auch das Kurzzeitgedächtnis funktioniert morgens am Effektivsten. Deshalb eignet sich der Vormittag sehr gut für Prüfungen. Ebenso ist die Wachheit und Konzentration am Vormittag und Mittag am Höchsten.

Der Nachmittag eignet sich mehr für den Lernstoff, der im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden soll; manche lernen aber auch am Abend gut, aber auch eher fürs Langzeitgedächtnis.

Für körperliche Arbeiten und sportliche Betätigung ist der Nachmittag und Abend wesentlich besser geeignet als der Morgen, weil der Körper da viel mehr Energie zur Verfügung stellt als in den frühen Tagesstunden. Dies erklärt auch den Arbeitseifer der sich vor allem nach 15.00Uhr entwickelt. Allerdings lassen Aufmerksamkeit und Konzentration etwas nach.

Das Ganze ist jedoch variabel und kann sich im Zweistundenrhythmus verschieben, je nach Grundtyp.

Auch die Schmerzempfindung hat ihren Zyklus. So sind in den frühen Morgenstunden und am Vormittag die Schmerzen stärker, als am Nachmittag (12.00-15.00Uhr). Menschen mit Zahnschmerzen machen, wenn sie sehr sensibel sind, deshalb besser am Nachmittag einen Zahnarzttermin; die Schmerzen sind dann besser zu ertragen, vor allem dann, wenn das Schmerzmittel nachlässt.

Zeitordnende Therapien:

Ziel einer zeitordnenden Therapie ist es die rhythmischen Störungen wieder zu synchronisieren und zu ordnen.

Erreicht werden kann das zum Beispiel durch eine differenzierte Medikamentengabe, auf welche ich später noch kurz eingehen werde (nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt), durch Steuerung des Schlaf- Wachrhythmus, insbesondere nach Kontinentalflügen oder Schichtarbeit. Weiterhin muss vielleicht die Verhaltensrhythmik geändert werden etwa in Form einer Ordnungstherapie, Musiktherapie, Lichttherapie oder ähnliches.

Gerade das Licht als dominierender natürlicher Zeitgeber kann in Form der Lichttherapie einen maßgeblichen positiven Einfluss auf notwendige tagesrhythmische Umstellungen nehmen. Ein gutes Beispiel ist der positive Einfluss von Licht bei Depressionen, wobei nicht unbedingt einheitlich am Morgen die Lichtapplikation erfolgen muss obwohl die maximale Lichtempfindlichkeit am Morgen besteht. Eine weitere unter anderem zeitordnende Therapie bietet die Stimmfrequenzanalyse (SFA) nach Dr. Heinen an.

Chronobiologie und die Stimmfrequenzanalyse (SFA) nach Heinen:

Auch mit der von Dr. Arno und Annegret Heinen entwickelte SFA kann man die biologischen Rhythmen erkennen und analysieren. Durch Disstress entstandene emotional-funktionelle Stressparameter können ausfindig gemacht und therapiert werden. Da die Stimme jedes Menschen einmalig und einzigartig ist, lässt sie sich mit einem Fingerabdruck vergleichen.

Gemessen werden können auf der Grundlage des bereits beschriebenen Zweistundenrhythmus verschiedene Stressparameter (Vergleichsgrößen) die erkennen lassen, ob das biologische System Mensch im Gleichgewicht ist oder nicht.

Mit der SFA nach Heinen kann man die Gesamtheit aller Rhythmen eines Organismus erfassen und erkennen und eine gestörte Rhythmik wieder in den BRAC (Basis-Ruhe-Aktivitäts-Cyklus) zurückführen.

Jeder einzelne im Körper schwingende (oszillierende) Rhythmus hat seine eigene Logik und besitzt auf einer übergeordneten Ebene einen Gesamtrhythmus, der die Selbstheilungsfähigkeit bestimmen kann.

Zirkadiane Rhythmen im Alltag:

Von den in viele Spektren unterteilten Rhythmen wollen wir uns die den einzelnen Tag betreffenden zirkadianen Rhythmen näher betrachten. Im einzelnen Tag leben wir im Hier und Jetzt und nur im Augenblick können wir Einfluss nehmen auf unser Leben, unser Empfinden und auf all die großen und kleinen Befindlichkeiten, die wir mit uns herumtragen.

Es lassen sich natürlich nicht alle Erkrankungen und Gesundheitsstörungen ansprechen; an Hand von ein paar Krankheitsbildern möchte ich aufzeigen wie man vielleicht unter Berücksichtigung der Chronobiologie positiven Einfluss nehmen kann.

 

 

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